Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lungenhochdruck

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lungenhochdruck
Wissenswertes zu Lungenhochdruck

In unserem Glossar bekommen Sie Fachbegriffe rund um das Thema Lungenhochdruck verständlich erklärt. Sie finden sowohl Informationen zu Untersuchungsmethoden als auch zu Vorgängen im Körper, die zu Lungenhochdruck führen können. Auch Folgeerkrankungen, die aus dem Lungenhochdruck resultieren können, werden hier erläutert.

Wissenswertes zu Lungenhochdruck

Glossar

Adenosin
blockiert die Ausschüttung der Neurotransmitter (z. B. Dopamin oder Noradrenalin), die eine belebende Wirkung haben; daraus resultiert eine Weitung der Blutgefäße, wodurch der Blutdruck sinkt

Cumarin
Substanz, die die Fähigkeit des Blutes zur Blutgerinnung herabsetzt

Doppler-Echokardiografie
Untersuchungsmethode, mit der sich u. a. der pulmonal-arterielle systolische Druck bestimmen lässt, außerdem können Masse und Funktion der Herzkammern und die Klappenfunktion beurteilt werden

Endothelin
ein Peptid (org. Verbindung bestehend aus Aminosäuren), das zu einer Verengung der Gefäße und damit zur Erhöhung des Blutdrucks führt

Hypoxie
bezeichnet einen Sauerstoffmangel im Gewebe; gekennzeichnet u. a. durch eine bläuliche Verfärbung der Haut

Rechtsherz-Insuffizienz
liegt vor, wenn die Pumpleistung der rechten Herzkammer reduziert ist

Rechtsherz-Katheteruntersuchung
Untersuchungsmethode, bei der ein Katheter über eine Vene zur rechten Herzkammer geführt wird

Synkope
spontan einsetzende, kurz andauernde Bewusstlosigkeit

Vasokonstriktion
Engstellung der Gefäße; meist hervorgerufen durch Hormone

24. April 2018
Bei der Therapie von Asthma unterscheiden Ärzte kontrolliertes, teilweise unkontrolliertes und unkontrolliertes Asthma.
  
24. April 2018
Asthma kann mit verschiedenen Begleiterscheinungen wie z. B. Sodbrennen oder Allergien einhergehen. Durch das Kortison kann es außerdem zu Mundsoor kommen.
  
11. April 2018
Da durch eine Erkrankung an COPD die Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt sein kann, müssen unter Umständen die Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  
20. März 2018
Eine Erkrankung an COPD kann mit krankheitsbezogenen Ängsten einhergehen. Es kann außerdem kann zu Panikattacken und Depressionen kommen.
  
22. Februar 2018
Durch klinische Studien können neue Therapien für die Behandlung von COPD auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.
  

In unserem Glossar bekommen Sie Fachbegriffe rund um das Thema Lungenhochdruck verständlich erklärt. Sie finden sowohl Informationen zu Untersuchungsmethoden als auch zu Vorgängen im Körper, die zu Lungenhochdruck führen können. Auch Folgeerkrankungen, die aus dem Lungenhochdruck resultieren können, werden hier erläutert.

Beim Lungenhochdruck handelt es sich um eine Lungengefäßerkrankung, bei der es durch einen erhöhten Gefäßwiderstand zu einer Zunahme des Drucks im Lungenkreislauf kommt. Unbehandelt kann Lungenhochdruck lebensbedrohlich für den Betroffenen werden. Die ersten Aufzeichnungen über Lungenhochdruck gehen auf das Jahr 1891 zurück. Es gibt zwei Hauptarten des Lungenhochdrucks, die seltenere primäre pulmonale Hypertonie und die sekundäre pulmonale Hypertonie. Diese wurden 2003 von der Weltgesundheitsorganisation nochmals in fünf Klassifikationsgruppen unterteilt. Da die Symptome, wie z. B. verringerte körperliche Belastung, Kurzatmung oder Antriebslosigkeit, eher unauffällig sind, wird eine Diagnose häufig erst spät gestellt.

Therapie Lungenhochdruck

Zur Therapie von Lungenhochdruck kommen sowohl Medikamente zum Einsatz, die dem ursächlichen Lungenhochdruck entgegenwirken sollen, als auch Medikamente, die vor Folgeerkrankungen schützen sollen. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören u. a. Thrombosen, Herzerkrankungen oder eine durch Kalzium-Ionen hervorgerufene Gefäßverengung. Um Lungenhochdruck zu behandeln, werden u. a. PDE5-Hemmer eingesetzt. Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch die Möglichkeit mit einer Langzeit-Sauerstoff-Inhalation eine Verbesserung der Symptome zu erzielen. Diese wird zunächst stationär begonnen, kann dann aber in den meisten Fällen zu Hause fortgeführt werden. Eine Operation sollte nur dann eine Option sein, wenn die anderen Therapieformen nicht helfen.