Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lungenhochdruck

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29. August 2019
Uwe Deter erhielt 2005 die Diagnose Alpha-1-Antitrypsinmangel. 2016 entschied er sich für eine Lungentransplantation.
  
20. August 2019
Menschen mit Asthma oder COPD sollten umgehend mit dem Rauchen aufhören. Bereits nach 14 Tagen können sich erste Verbesserungen einstellen.
  
15. August 2019
Bei der Ernährung sollten Asthmapatienten bedenken, dass bestimmte Lebensmittelzusätze Asthmasymptome hervorrufen können.
  
12. August 2019
COPD geht häufig mit nächtlichen Atemaussetzern, der sogenannten Schlafapnoe, einher.
  
30. Juli 2019
Hohe Temperaturen können bei Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie z. B. COPD zu einer Verschlechterung der Beschwerden führen.
  

Beim Lungenhochdruck handelt es sich um eine Lungengefäßerkrankung, bei der es durch einen erhöhten Gefäßwiderstand zu einer Zunahme des Drucks im Lungenkreislauf kommt. Unbehandelt kann Lungenhochdruck lebensbedrohlich für den Betroffenen werden. Die ersten Aufzeichnungen über Lungenhochdruck gehen auf das Jahr 1891 zurück. Es gibt zwei Hauptarten des Lungenhochdrucks, die seltenere primäre pulmonale Hypertonie und die sekundäre pulmonale Hypertonie. Diese wurden 2003 von der Weltgesundheitsorganisation nochmals in fünf Klassifikationsgruppen unterteilt. Da die Symptome, wie z. B. verringerte körperliche Belastung, Kurzatmung oder Antriebslosigkeit, eher unauffällig sind, wird eine Diagnose häufig erst spät gestellt.

In unserem Glossar bekommen Sie Fachbegriffe rund um das Thema Lungenhochdruck verständlich erklärt. Sie finden sowohl Informationen zu Untersuchungsmethoden als auch zu Vorgängen im Körper, die zu Lungenhochdruck führen können. Auch Folgeerkrankungen, die aus dem Lungenhochdruck resultieren können, werden hier erläutert.

Therapie Lungenhochdruck

Zur Therapie von Lungenhochdruck kommen sowohl Medikamente zum Einsatz, die dem ursächlichen Lungenhochdruck entgegenwirken sollen, als auch Medikamente, die vor Folgeerkrankungen schützen sollen. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören u. a. Thrombosen, Herzerkrankungen oder eine durch Kalzium-Ionen hervorgerufene Gefäßverengung. Um Lungenhochdruck zu behandeln, werden u. a. PDE5-Hemmer eingesetzt. Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch die Möglichkeit mit einer Langzeit-Sauerstoff-Inhalation eine Verbesserung der Symptome zu erzielen. Diese wird zunächst stationär begonnen, kann dann aber in den meisten Fällen zu Hause fortgeführt werden. Eine Operation sollte nur dann eine Option sein, wenn die anderen Therapieformen nicht helfen.