Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lungenhochdruck

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lungenhochdruck

Links zu Lungenhochdruck

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP):
www.pneumologie.de

Pulmonale Hypertonie e.V.:
www.phev.de

Schweizer PH-Verein (SPHV) für Menschen mit pulmonaler Hypertonie:
www.lungenhochdruck.ch

Selbsthilfegruppe Pulmonale Hypertension; Österreich:
www.lungenhochdruck.at

Informationen zu Lungenhochdruck von der Deutschen Hochdruckliga e. V. DHL®:
www.hochdruckliga.de

 

04. Mai 2020
Ältere Patienten mit einer mittelschweren COPD haben ein erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
  
22. April 2020
Da unkontrolliertes Asthma in der Schwangerschaft Gefahren für das Kind mit sich bringen kann, ist eine angemessene Behandlung dringend notwendig.
  
07. April 2020
Komplementäre Behandlungsmethoden wie z. B. Akupunktur oder Osteopathie können bei Asthma zusätzlich zur medikamentösen Therapie zum Einsatz kommen.
  
30. März 2020
Bei einer Lymphangioleiomyomatose kommt es zu einer Veränderung des Lymphsystems, einhergehend mit Lungenzysten und Nierentumoren.
  
05. Februar 2020
Patienten mit COPD sollten nach Möglichkeiten vermeiden, an einer Infektion der Atemwege zu erkranken, z. B. durch vorbeugende Impfungen.
  

In unserem Glossar bekommen Sie Fachbegriffe rund um das Thema Lungenhochdruck verständlich erklärt. Sie finden sowohl Informationen zu Untersuchungsmethoden als auch zu Vorgängen im Körper, die zu Lungenhochdruck führen können. Auch Folgeerkrankungen, die aus dem Lungenhochdruck resultieren können, werden hier erläutert.

Therapie Lungenhochdruck

Zur Therapie von Lungenhochdruck kommen sowohl Medikamente zum Einsatz, die dem ursächlichen Lungenhochdruck entgegenwirken sollen, als auch Medikamente, die vor Folgeerkrankungen schützen sollen. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören u. a. Thrombosen, Herzerkrankungen oder eine durch Kalzium-Ionen hervorgerufene Gefäßverengung. Um Lungenhochdruck zu behandeln, werden u. a. PDE5-Hemmer eingesetzt. Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch die Möglichkeit mit einer Langzeit-Sauerstoff-Inhalation eine Verbesserung der Symptome zu erzielen. Diese wird zunächst stationär begonnen, kann dann aber in den meisten Fällen zu Hause fortgeführt werden. Eine Operation sollte nur dann eine Option sein, wenn die anderen Therapieformen nicht helfen.

Beim Lungenhochdruck handelt es sich um eine Lungengefäßerkrankung, bei der es durch einen erhöhten Gefäßwiderstand zu einer Zunahme des Drucks im Lungenkreislauf kommt. Unbehandelt kann Lungenhochdruck lebensbedrohlich für den Betroffenen werden. Die ersten Aufzeichnungen über Lungenhochdruck gehen auf das Jahr 1891 zurück. Es gibt zwei Hauptarten des Lungenhochdrucks, die seltenere primäre pulmonale Hypertonie und die sekundäre pulmonale Hypertonie. Diese wurden 2003 von der Weltgesundheitsorganisation nochmals in fünf Klassifikationsgruppen unterteilt. Da die Symptome, wie z. B. verringerte körperliche Belastung, Kurzatmung oder Antriebslosigkeit, eher unauffällig sind, wird eine Diagnose häufig erst spät gestellt.