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Ratgeber Lungenhochdruck

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22. Oktober 2018
Der Deutsche Lungentag 2018 beschäftigte sich mit den Risiken von Autoabgasen und Feinstaub für die Lunge.
  
22. Oktober 2018
Bei der Beatmungstherapie bei COPD unterscheidet man die invasive und die nicht-invasive Beatmung.
  
16. Oktober 2018
Bei Patienten mit COPD kann es zu einer Belastungsinkontinenz kommen. Wichtig ist es, trotzdem ausreichend zu trinken.
  
15. Oktober 2018
Im Schlaf entspannt sich die Muskulatur der Atemwege. Beim obstruktiven Schlafapnoe Syndrom sind die oberen Luftwege verschlossen.
  
15. Oktober 2018
Um die Diagnose Schlafapnoe stellen zu können, ist ein ausführliches Arzt-Patientengespräch und ggf. eine Untersuchung im Schlaflabor notwendig.
  

In unserem Glossar bekommen Sie Fachbegriffe rund um das Thema Lungenhochdruck verständlich erklärt. Sie finden sowohl Informationen zu Untersuchungsmethoden als auch zu Vorgängen im Körper, die zu Lungenhochdruck führen können. Auch Folgeerkrankungen, die aus dem Lungenhochdruck resultieren können, werden hier erläutert.

Beim Lungenhochdruck kommt es zu einer Verdickung der Gefäßwände, was in der Folge zu einer Gefäßverengung führt. Aufgrund dessen wird es für die rechte Herzhälfte schwieriger, ausreichend Blut durch die Gefäße in den Lungenkreislauf zu befördern. Dadurch vergrößert sich der Herzmuskel und es kann durch die starke Belastung zu einer Rechtsherzinsuffizienz kommen. Nicht rechtzeitig erkannt kann Lungenhochdruck deshalb für Betroffene lebensbedrohlich werden. Bei der Entstehung können genetische Aspekte eine Rolle spielen. Auch Medikamente, Drogen oder eine Autoimmunerkrankung können Auslöser sein. Frauen erkranken häufiger an Lungenhochdruck als Männer, was den Verdacht auf einen geschlechtsspezifischen Zusammenhang nahelegt.

Beim Lungenhochdruck handelt es sich um eine Lungengefäßerkrankung, bei der es durch einen erhöhten Gefäßwiderstand zu einer Zunahme des Drucks im Lungenkreislauf kommt. Unbehandelt kann Lungenhochdruck lebensbedrohlich für den Betroffenen werden. Die ersten Aufzeichnungen über Lungenhochdruck gehen auf das Jahr 1891 zurück. Es gibt zwei Hauptarten des Lungenhochdrucks, die seltenere primäre pulmonale Hypertonie und die sekundäre pulmonale Hypertonie. Diese wurden 2003 von der Weltgesundheitsorganisation nochmals in fünf Klassifikationsgruppen unterteilt. Da die Symptome, wie z. B. verringerte körperliche Belastung, Kurzatmung oder Antriebslosigkeit, eher unauffällig sind, wird eine Diagnose häufig erst spät gestellt.